Am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig?

Leider fehlt vielen Rentner das Geld im Alter. Vielleicht konnten während der Arbeitsjahre kaum Rücklagen bebildet werden, da das Einkommen einfach zu niedrig war. Steigende Lebenshaltungskosten und wachsende Gesundheitskosten in der Rente verschlimmern noch die finanzielle Lage. Eine scheinbare ausweglose Situation. Welche Hilfen können in Anspruch genommen werden und an welchen Ecken gibt es die Möglichkeit Einsparungen zu machen?

Antrag auf Grundsicherung – was ist wie möglich?

Ein wesentlicher Schritt, der gemacht werden kann, ist der Antrag auf Grundsicherung. Menschen, die die vorgegebene Altersgrenze erreicht haben, können Leistungen unter bestimmten Voraussetzungen erhalten. Die Altersgrenze richtet sich dabei nach dem Geburtsjahr der Person und bewegt sich demnach zwischen 65 bzw. 67 Jahren (Vollendung des Lebensalters). Des Weiteren muss die sogenannte Bedürftigkeit vorausgesetzt sein. Das heißt, dass unter anderem die notwendigen Kosten für den Lebensunterhalt nicht aus dem Einkommen oder Vermögen sichergestellt werden können.

Eine Prüfung, ob die Voraussetzungen für den Empfang von Leistungen gegeben sind, wird beim lokalen Träger der Sozialhilfe gestellt. Je nach Entscheid können dann Leistungen nach Regelbedarf bezogen werden. Der Regelbedarf wird noch in verschiedene Stufen eingeteilt. Beispielweise kann dann Geld bezogen werden für eine angemessene warme Unterkunft oder für zusätzlichen Bedarf bei bestimmten Behinderungen.

Wo gibt es Infos?

Einen Antrag auf Grundsicherung im Alter zu stellen sollte unbedingt in Betracht gezogen werden. Leistungen und Leistungsvoraussetzungen sind noch etwas komplexer als oben dargestellt und der Antragsteller kann sich zum Beispiel online über das Bundesamt für Arbeit und Soziales informieren oder Infoblätter und -broschüren beim Amt abholen, bevor ein Termin vereinbart wird. Zu Berücksichtigen wäre noch die Möglichkeit, Wohngeld zu beantragen.

Mit dieser Grundsicherung für das Alter kann dem Rentner oder der Rentnerin schon finanzielle Erleichterung verschafft werden.

Was noch zu überlegen wäre

Es gibt jedoch weiteres zu überdenken, um mit dem Geld besser zurechtzukommen. Ein Überlegung wert ist die Anpassung des Lebensstandards an das neue Budget. Ein Haushaltsplan leistet hier tolle Hilfe oder gegebenenfalls kann auch externe Hilfe bei der Analyse der laufenden Kosten im Haushalt in Anspruch genommen werden. Des Weiteren sollte überprüft werden, ob Energiekosten eingespart werden können oder ob gar ein Wohnungswechsel sinnvoll ist. Gerade die Energiekosten sind mit der größte Faktor beim Verbrauch, der sich ordentlich in die Brieftasche bemerkbar macht. Zu überdenken ist somit ein Wechsel des Stromanbieters. Beispielsweise zeigt ein Strom Tarif Vergleich von vergleichen24.org günstige Anbieter in einem bestimmten Postleitzahlenbereich. Der Stromanbieterwechsel kann gleich online durchgeführt werden. Das spart bares Geld! In Betracht gezogen werden sollten auch alle laufenden Versicherungen. Hier kann sich auch ein Versicherungswechsel lohnen oder die Kündigung von nicht mehr gebrauchten Versicherungen.

(Bilderquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)