Damit die Baufinanzierung reibungslos abläuft

Baufinanzierung
(Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)

Nachdem der neue Hausherr sich vertrauensvoll an einen erfahrenen Berater gewandt hat und alle Eckdaten geklärt wurden, müssen die Unterlagen für die Bank zusammengestellt werden. Für eine Immobilienfinanzierung benötigt eine Bank Auskünfte über das Objekt selbst, die Vermögens- und Einkommensverhältnisse. Damit die Hausfinanzierung reibungslos abläuft darf nichts vergessen werden; der Berater an der Seite des Käufers wird über alle notwendigen Unterlagen ausführlich Auskunft geben (siehe auch http://immobilienfinanzierung-wiesbaden.de/)

Welche Unterlagen genau werden benötigt?

Unterlagen zum Objekt

Zunächst müssen die Unterlagen über das Objekt zur Verfügung gestellt werden. Dazu gehören zum Beispiel die Lage- und Baupläne der Immobilie. Zudem muss ein aktueller Grundbucheintrag, der nicht älter als drei Monate ist, der Bank zur Einsicht und Bearbeitung gegeben werden. Die Bank wird dort im Rahmen der Finanzierung die Grundschuld eintragen, was für die Bank auch eine Sicherheit darstellt. Die Bank ist zudem an Fotos der Immobilien interessiert, die die Innenräume und den Außenbereich zeigen. Des Weiteren ist ein Gebäudeversicherungsnachweis einzureichen, indem die kubischen Berechnungen enthalten sind, womit die Bank das Objekt besser einschätzen kann. Handelt es sich bei dem Objekt um eine Eigentumswohnung, benötigt die Bank eine Teilungserklärung, worin das Teileigentum begründet und geregelt wird.

Informationen und Unterlagen zum Kreditnehmer

Für die Vergabe einer Baufinanzierung muss der Kreditnehmer eine persönliche Selbstauskunft erbringen. Die private Selbstauskunft gibt der Bank über die wirtschaftliche Situation des Kreditnehmers Auskunft. Konkret muss angegeben werden, welche Vermögen vorhanden sind und welches Fremdkapital in Anspruch genommen ist. Außerdem ist Auskunft zu leisten über die Einkommenssituation (d. h. über den Gewinn aus selbständiger Tätigkeit oder einem Arbeitnehmerverhältnis) und in welchem Umfang sich private Ausgaben abspielen. Zu den Informationen über private Ausgaben gehören unter anderem Angabe über Versicherungen, Miete, Nebenkosten, Steuern und Kosten für den Lebensunterhalt. Alle Angaben sind ggf. betreffend des Ehegatten mit anzugeben. Für die private Selbstauskunft stellen die Banken eigenen Formulare zur Verfügung, so dass keine Angaben vergessen werden können.

Weitere Papiere, die bei der Bank vorgelegt werden müssen sind Ausweis und die Gehaltsabrechnungen der letzten drei Monate. Selbständige müssen die Einkommensteuererklärung des letzten Jahres zur Verfügung stellen, Angestellte die Lohnsteuererklärung. Fehlen dürfen auch nicht Eigenkapitalnachweise und eine Übersicht über laufende Kredite mit monatlicher Belastung.

Zusammen mit dem persönlichen Berater ist man auf der sicheren Seite, so dass keine Unterlagen vergessen werden können. Das beschleunigt die Bearbeitung des Immobilienkredits und der Neubau liegt nicht mehr in all zu großer Ferne.