Devisenhandel – Was ist das?

Grob und in wenigen Worten gesagt, ist der Devisenhandel der Handel mit ausländischem Geld. Eigentlich ist hiermit alles gesagt, und der Leser könnte aufhören den Text zu lesen, dennoch gibt es ein paar kleine Details, die unbedingt genannt werden müssen.

Devisenhandel, Devisenmarkt und eine kurze Geschichte

Während nun der Devisenhandel geklärt ist, bleibt noch die Frage des Devisenmarktes, des Tauschortes der Devisen. Genau lässt sich dieser nicht lokalisieren da der Tausch täglich, permanent und international an verschiedenen Orten stattfindet. Beispielsweise im Ladengeschäft, an der New Yorker Börse, etc. Marktteilnehmer sind dabei ebenso Geschäftsleute, Staaten und Unternehmer, die alle gleichberechtigt untereinander tauschen. Doch wie wird dann der jeweilige Kurs für eine Fremdwährung festgesetzt?

Früher, bis 1944, war der Devisenhandel fest an den jeweiligen Goldpreis gebunden. Erst danach entstanden feste Wechselkurse, deren Schwankungsbreite international festgelegt wurden. Während dies noch eine minimale Sicherheit für private und kleine Anleger bedeutet, wurden in den 70igern die sogenannten freien Wechselkurse eingeführt. Diese bedeuteten, dass der Preis für die Devisen nach der gängigen Preistheorie von Angebot und Nachfrage geregelt wurde. Seitdem ist es für einen Privatanleger sehr viel schwerer im Devisenhandel Gewinn zu machen, ändert sich der Preis doch fast sekündlich und kann nur noch mit entsprechenden Hilfsmitteln kontrolliert werden.