Finanzieller Engpass – Was tun?

Finanzieller Engpass
(Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)

Ein finanzieller Engpass kann jeden von uns ereilen. Das Auto muss in die Reparatur oder der Backofen ist defekt. Das Kind hat eine enorm hohe Handyabrechnung produziert oder Sie haben diesen Monat einfach über ihre Verhältnisse gelebt. Doch ein jeder finanzieller Engpass, egal wie lange er andauert, kann überwunden werden. Hier sind einige wertvolle Tipps, wie es dabei vorzugehen gilt.

Geldsituation analysieren & Haushaltsbuch führen

Wenn wir ehrlich zu uns sind, entsteht ein finanzieller Engpass meistens deshalb, weil wir den Überblick verloren haben. Die Mehrheit von uns besitzt nur ein Einkommen. Oder zwei, wenn man den Partner mit einbezieht. Jedoch müssen wir zahlreiche Ausgaben decken und diese variieren mit der Zeit auch noch. Miete, Strom, Gas, Versicherungen, Lebensmittel, Shopping, Telefon & Internet und damit ist die Liste noch lange nicht zu Ende.

Wer seinen finanziellen Engpass schnellstmöglich überwinden möchte, der sollte zunächst ein gewissenhaftes Haushaltsbuch führen. Wie Oma und Opa es früher gemacht haben. Hier werden alle Einnahmen und Ausgaben eingetragen. Monatliche Kosten für Lebensmittel, Getränke und Benzin, werden dabei geschätzt. Ein Haushaltsbuch lässt sich leicht in einer Excel-Tabelle erstellen. Somit entsteht eine schnelle Übersicht, ob man innerhalb oder über seinen finanziellen Verhältnissen lebt.

Vorhandene Kredite umschulden

In der Regel besitzt jeder von uns auch ein bis zwei Kredite. Ob zur Finanzierung des Autos, der Küche, der Waschmaschine oder einer Spielkonsole. Auf dem Kreditmarkt herrscht ein stetes Treiben. Die Europäische Zentralbank gibt den Leitzins vor, die Banken müssen ihre Angebote anpassen.

In 2017 profitieren wir derzeit von einem sehr niedrigen Leitzins. Folglich lassen sich alte Kredite mit hohen Zinsen umschulden. Ob nun 5% oder nur 2,5% gezahlt werden müssen, macht auf den Rest der Laufzeit gesehen, einen großen Unterschied aus.

Weitere Tipps zum Geld sparen

  1. Unnötige Fahrten mit dem Auto vermeiden. Fahrgemeinschaften bilden und nur noch einmal die Woche einkaufen. Am besten dort auch jemanden mitnehmen. Das spart Zeit und Geld.
  2. Den Wocheneinkauf vorher mit Liste gut vorbereiten. Ausschließlich diese Liste abarbeiten!
  3. Beim Verlassen eines Zimmers schaltet man da Licht aus. Immer und absolut konsequent. Selbst wenn der Raum 2 Minuten später wieder betreten wird.
  4. Keine Geräte auf Standby geschaltet lassen. Steckerleisten mit Kippschalter benutzen. Ansonsten immer Stecker ziehen, falls nicht benötigt. Denn manche Geräte ziehen schon unter Strom stehend Energie.
  5. Den Kühlschrank im Winter ein bis zwei Stufen nach unten regulieren. Wenn nicht gerade eine durchgehende Sauna in der Küche vorherrscht, kühlt er trotzdem ausreichend.
  6. Wasserhähne niemals voll aufdrehen. Das Wasser vom Kochen und Haare waschen, kann aufgehoben und zum Gießen im Garten verwendet werden.
  7. Lieber einmal morgens für 15 Minuten kräftig durchlüften. Alles Fenster und Türen weit auf, sowie entsprechend gegen Durchzug sichern. Statt immer nur das Fenster im Winter angekippt zu lassen. Dabei geht reichlich Wärme verloren, die wieder ausgeglichen werden muss.

Wer sich intensiv mit seinem finanziellen Engpass und den Lösungen beschäftigt, wird erstaunt sein, wo sich alles Geld sparen lässt. Damit so eine Notlage nach Möglichkeit nie wieder entsteht.