Vorsorgeversicherungen

Sterbegeldversicherung – eine sinnvolle Maßnahme

Der Verlust eines nahen Angehörigen ist eine sehr schmerzvolle Erfahrung. Neben der Trauer verursacht ein Todesfall erhebliche Kosten. Um seine Lieben vor der finanziellen Belastung zu schützen, ist es sinnvoll, eine Sterbeversicherung abzuschließen. Die Sterbeversicherung ist aber mit einer Altersvorsorge nicht zu verwechseln und ersetzt diese auch nicht. Die Prämien der Sterbegeldversicherung können steuerlich geltend gemacht werden.


Abschluss der Sterbegeldversicherung

Die Höhe der in den meisten Fällen monatlichen Ratenzahlung und die Laufzeit hängen vom Eintrittsalter und vom Ende der Beitragszahlungen ab. Personen zwischen dem 50. und 64. Lebensjahr haben in der Regel eine Laufzeit von zehn Jahren. Schließen ältere Personen die Sterbegeldversicherung ab, gilt eine Laufzeit im Normalfall bis zum Erreichen des 85. Lebensjahres. Im Normalfall enden die Beitragszahlung eben mit dem Erreichen des 85. Lebensjahres. Während der sogenannten Aufbauzeit, die zwischen einem und drei Jahren dauert, haben die Hinterbliebenen nur Anspruch auf den vom Versicherten einbezahlten Betrag. Diese Summe ist in der Versicherungspolizze ausgewiesen. Bei der Sterbegeldversicherung ist nur ein Begünstigter möglich. Ist diese Person nicht auffindbar oder selbst verstorben, verfällt der Anspruch. Einzelne Versicherungen bieten an, das Bestattungsunternehmen als zweiten Begünstigen einzusetzen, so sind wenigstens die Begräbniskosten gedeckt. Bei fast identen Leistungen variieren die Beiträge von Versicherung zu Versicherung doch recht erheblich. Es sind in einigen Fällen bis zu fünfzig Prozent Ersparnis bei der Sterbegeldversicherung möglich.

Risikolebensversicherung – günstig und sicher

Die Risikolebensversicherung bietet für relativ wenig Geld großen finanziellen Schutz. Die Rückzahlung einer größeren Anschaffung dauert in den meisten Fällen etliche Jahre. Trotz sicheren und regelmäßigen Einkommens, muss jedem bewusst sein, dass jederzeit unerwartete Probleme auftreten können. Dazu zählen Arbeitslosigkeit, schwere Krankheit, Unfall oder ein Todesfall. Finanziell absichern und schützen kann man sich selbst und seine Angehörige durch eine Risikolebensversicherung. Die Risikolebensversicherungen dient nicht nur der Kreditbesicherung, sondern eben auch der persönlichen Vorsorge und eine Absicherung der Angehörigen – und das mit Steuervorteilen. Besonders sinnvoll ist eine Lebensrisikoversicherung dann, wenn beim Hinterbliebenen kein oder nur ein sehr geringer Rentenanspruch besteht.

Individuelle Prämie

Die Prämien variieren je nach Alter, der Lebenssituation, der Versicherungssumme und der Laufzeit. Bei der Risikolebensversicherung kann zwischen zwei Varianten gewählt werden und zwar zwischen der klassischen und der fallenden Lebensrisikoversicherung. Die klasse Lebensrisikoversicherung ist sinnvoll für junge Familien. Tritt der Tod des Versicherten ein, wird die vereinbarte Todesfallsumme ausbezahlt. Für besonders hohe Darlehen, oder wenn eine hohe Hinterbliebenenvorsorge erwünscht ist, empfiehlt sich die fallende Lebensrisikoversicherung. Dabei passt sich die Versicherungssumme der Tilgung des Darlehns an und wird während der Laufzeit geringer.

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