Was sind die sichersten/besten Kapitalanlagen?

Seit dem der Mensch sesshaft geworden ist und sich nicht mehr als Jäger und Sammler durchs Leben schlägt, stellt sich für ihn die Frage, wie erwirtschaftete Überschüsse für die Zukunft gesichert werden können. Zumindest implizit stellt auch die Beantwortung der Frage nach der richtigen Vorratshaltung eine Entscheidung über eine Form der Kapitalanlage dar. Mit dem Aufkommen des Geldes sowie von Wertpapieren wie Schuldscheinen, Anleihen oder Aktien haben sich Möglichkeiten für Kapitalanlagen heutzutage deutlich erweitert. Mit den wachsenden Möglichkeiten steigt aber auch Schwierigkeit, sich für eine passende Alternative zu entscheiden. Denn: Mit absoluter Sicherheit kann der Erfolg einer Kapitalanlage erst im Nachhinein bewertet werden. Ein entsprechendes Investment ist also immer mit einem spezifischen Risiko verbunden, welche höher oder niedriger ausfüllt.


Frage nach der besten Kapitalanlage hängt von vielen Faktoren ab

Die Frage nach der optimalen Kapitalanlage kann nicht pauschal beantwortet werden, sondern hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Hierzu gehören zunächst persönliche Voraussetzungen wie Alter Lebenssituation und Pläne, aber auch die aktuellen Marktbedingungen. Während man sich über die eigene Situation noch am leichtesten Klarheit verschaffen kann, werden die Voraussetzungen auf den Kapitalmärkten sehr unterschiedlich beurteilt und selbst Prognosen von renommierten Experten werden immer wieder von der Realität eingeholt. Ein Ratschlag, der sich hieraus ableiten lässt, lautet, nicht alle Eier in einen Korb zu legen, sprich: Das Risiko durch Diversifikation in verschiedene Anlageprodukte zu streuen und damit zu minimieren. Ein weiterer allgemeingültiger Ratschlag besteht darin, bei der Kapitalanlage nicht zu häufig die Strategie zu wechseln, da durch die anfallenden Gebühren ein möglicher Gewinn von vornherein unwahrscheinlicher wird. Neben diesen allgemeinen Hinweisen lohnt sich jedoch ein Blick auf einzelne Kapitalanlageformen.

Niedrige Zinsen zwingen zu Alternativen

Seit dem sich die Zinsen in der Nähe der Nulllinie bewegen und sogar Negativzinsen nicht mehr ausgeschlossen scheinen, rücken alternative Anlageformen jenseits von Sparbuch und Tagesgeldkonto zunehmend in das Blickfeld der Anleger.
Der Klassiker, zu dem von Experten immer wieder geraten wird, ist die Aktie, bzw. Aktienfonds. Mit der Beteiligung an einem Unternehmen (Aktie) oder einer Gruppen von Unternehmen (Aktienfonds) macht sich der Anleger unabhängig von Inflationsrisiken und koppelt seine Anlage an die wirtschaftliche Entwicklung des oder der Unternehmen. Das Risiko von Aktien hängt vom Einzelwert bzw. dem Marktsegment ab, Rückschläge sollten hierbei aber immer einkalkuliert werden.

Sachwerte als Ausweg?

Eine Anlageklasse, die in den letzten Jahren zunehmend in das Blickfeld der Anleger gerückt ist, sind Sachwerte. Verschiedene Anbieter wie etwa PESUS haben sich auf dieses Segment spezialisiert. Wie Aktien sind auch Sachwerte prinzipiell von der Geldwerteentwicklung unabhängig und können so einen Schutz von Inflationsverlusten bieten. Wie der aktuelle Preisverfall von Rohstoffen, insbesondere von Rohöl zeigt, sind aber auch in Sachwerten investierte Anleger nicht sicher vor eventuellen Rückschlägen. Das dürfte auch für das Anlageobjekt Wasser gelten. Investoren, die auf diesen Rohstoff setzen, spekulieren auf die wachsende Verknappung von Wasser. Die Entwicklung ist jedoch auch hier von unterschiedlichen Faktoren abhängig und lässt sich nicht sicher vorhersagen. Grundsätzlich aber können Investitionen in Sachwerte, wie etwa Wasser („Das Gold von morgen“), als Beimischung einen Bestandteil der Anlagestrategie bilden. Weitere Informationen zum Thema „Gold von morgen“ finden Sie hier.

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