Mario Ohoven: „Visionen sind kein rhetorischer Vorwand.“

Mario Ohoven gilt als streitbar, ehrlich und ist in seiner Rolle als Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) ein unermüdlicher Verfechter der politischen Meinungsbildung. Visionen seien für ihn keine rhetorischen Vorwände, „sondern konkrete Handlungsanweisungen.“ Der in Neuss geborene Manager hat eine bereits beachtenswerte Karriere als Finanzvermittler hinter sich. Als gelernter Bankkaufmann und Sohn einer bekannten Unternehmerfamilie übernahm er 1998 die Präsidentschaft im BVMW. Er kümmert sich außerdem um die Belange des „Europäischen Dachverbunds nationaler Mittelstandsvereinigungen“ (CEA-PME) mit Sitz in Brüssel. Dort vertritt Ohoven als Präsident rund zwei Millionen Mitgliedsfirmen mit ihren rund 16 Millionen Arbeitnehmern.


Auch als Buchautor erfolgreich

Mit seinem Buch „Die Magie des Power-Selling“ landete der umtriebige Manager in den einschlägigen Bestsellerlisten. Das Werk wurde mittlerweile in zwölf Sprachen übersetzt und beschäftigt sich, typisch für Ohoven, mit der Erfolgsstrategie für perfektes Verkaufen. Der mit der UNESCO-Botschafterin Ute-Henriette verheiratete Ohoven darf zudem auf eine Reihe bekannter Auszeichnungen verweisen, darunter auch auf den „Oscar des deutschen Mittelstandes“ des Jahres 2001.
Auch hinter der bekannten Veranstaltungsreihe „Zeitgespräche mit Prominenten“ steht der Name Mario Ohoven. Das auf Wirtschaftsthemen basierende Event hatte in über 25 Jahren prominente Gäste: Gerhard Schröder, Helmut Schmidt, Henry Kissinger, Guido Westerwelle und viele andere.

Der begnadete Netzwerker

Die Arbeit von Mario Ohoven ist geprägt durch das Netzwerk aus Politik und Wirtschaft. Das verschaffte ihm auch den Ruf als „Stimme des Mittelstandes„. Gefragt ist er allerdings auch als Referent, der unter anderem bereits den Absturz der Technologiewerte 2000/2001 prognostizierte.

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